Freitag, 20. Mai 2011

Hanseatischer Antiquariatstag


Liebe Kolleginnen und Kollegen, Buchfreunde und Sammler, unerwartet und
überraschend, aber nicht unwillkommen, rief die Messeveranstalterin Frauke Luckwaldt nach der Absage der diesjährigen Antiquariatsmesse Quod Libet heute zu einer Beteiligung an einem Hanseatischen Antiquariatstag auf, welcher für den 25. September 2011 von 10-18 Uhr in der Säulenhalle des Hotels Reichshof Maritim (gegenüber dem Hauptbahnhof) stattfinden soll - gesetzt den Fall, es finden sich 25 teilnehmende Aussteller, denen dieses neu konzipierte Ausstellungsmodell zusagt. In den Teilnahmekosten von 285,00 Euro (zuzügl. Mehrwertsteuer) sind enthalten:
  • 4 Tische à 120 x 45 cm (also etwas über 2 qm Ausstellungsfläche)
  • Anzeigen in der Fachpresse
  • Anforderung von Einladungen/ Werbematerial in beliebiger Anzahl
  • Versand von Einladungen an Händler u. Sammler in Deutschland (2000 Adressen)
  • Pressearbeit
  • Information und Ausstellerverzeichnis auf www.luckwaldtmessen.de
  • Information und Einladung per e-mail an Antiquariate und Sammler

Es muß die Anmeldung bis zum 05. Juni 2011 via Email, Telefon, Fax oder Brief erfolgen. Da der Saal im voraus zu bezahlen ist, wird die erste Hälfte des Teilnahmebeitrags im voraus erhoben. Nachfragen richten Sie bitte direkt an die Veranstalterin:

Luckwaldt Messen,
Brüchhorststraße 34, 24641 Sievershütten
Tel. 04194-8101, Fax 04194-636
, frauke@luckwaldt.de

Unseres Erachtens ist diese kurze, unkompliziert angesetzte und trotzdem gut beworbene schlanke Veranstaltung eine sinnvolle Möglichkeit, mit einem begrenzten Einsatz und minimierten ökonomischen Risiko die Potentiale der bibliophilen Sammlerschicht in Hamburg anzusprechen und auch mit niedrigpreisigeren (was nicht bedeutet: weniger qualitätvollen) Büchern kostendeckend bzw. wirtschaftlich erfolgreich aufzutreten - mit der Option, auch wertvollere Stücke verkaufen zu können.

Wir wünschen dem Hanseatischen Antiquariatstag (den wir übrigens auch nicht als Konkurrenz, sondern belebende Ergänzung zu den Ende des Jahres stattfindenden Altonaer Büchertagen sehen) viel Erfolg!

Danke für Ihr Interesse, Ihr OW Plocher


Kommentare:

  1. Martin Achterdiek24. Mai 2011 um 15:15

    Mein lieber Plocher,
    so ist es recht und so ist es eine Freude. Das ist der bloggende Plocher, den die Antiquarswelt liebt und bestaunt. Wussten Sie, dass das Hotel Reichshof Maritim das älteste noch existierende Hotel Hamburgs ist?
    Wie auch immer, wir sehen uns in der Kirchenallee, hofft:
    Ihr Martin Achterdiek

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  2. schön ist vor allen dingen, daß man sich bei den kürzeren entfernungen unter den ausstellenden kollegen (andere werden ja kaum vor ort sein!) jetzt die bücher zu - werfen kann! ergo: kein lästiges schweisstreibendes rumgehühner wie auf der quod libet 2009, einfach kurzer diskuswurf und schon werden meine physiotheklektischen werkchen die ihren, ich freu mich! volker riepenhausen

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  3. Martin Achterdiek15. Juli 2011 um 15:48

    Vorsicht, Plocher, Vorsicht!

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  4. Martin Achterdiek13. August 2011 um 09:21

    Genial,
    mein lieber Plocher, ist jedenfalls, mit welcher Konsequenz Sie Ihren jüngsten Blogeintrag an vorderster Stelle, wenn nicht gar Front, einfach altern, ach, was sage ich, reifen lassen, ich habe das zuerst nicht verstanden, aber jetzt ist mir klar, worum es geht: Sie verschaffen sich auf diese einfache, aber wirkungsvolle Weise Zeit bis zum 25.10., um uns danach mit einem Blogeintrag zu Weihnachten zu überraschen, auf dass dann Ruhe sei bis zwischen den Jahren, wo alles Ski läuft!
    Respekt, meint:
    Ihr Martin Achterdiek!

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  5. Martin Achterdiek24. Oktober 2011 um 13:30

    Mein lieber Plocher,
    nun ist aber gut. Wir sind alle fest und federnd auf die Folter gespannt, der Hanseatische Antiquariatstag ist durch (wo waren Sie?!) und nun? Müssen wir weiter draußen stehen, in der Kälte des Unwissens, unbelehrt, unbebloggt, ungespaßt quasi?
    Das will nicht hoffen, denn es täte weh:
    Ihrem M. Achterdiek

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  6. Lieber Martin Achterdiek,

    es war dieser Hanseatische Antiquariatstag ein so einschneidendes, die Integrität der ganzen Person infragestellendes Ereignis, daß man danach nicht leicht zum alltäglichen Bloggen übergehen kann. Ich verspreche allerdings insofern Besserung, als ich wegen der aufziehenden Altonaer Büchertage mich auf ein noch viel ungeheuerlicheres Eventum präpariere und davon auch lobpreisen und singen werde

    in der alten Manier Eures

    Euch stets gewogenen

    O W Plocher

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