Samstag, 1. Januar 2011

Meine guten Vorsätze


will ich Ihnen gerne zeigen, liebe Leser: Einmal diesen schönen strudelmarmorierten Vorsatz vom Anfang des 18. Jahrhunderts mit schlichtem gedruckten Exlibris:



Und dann noch diesen guten Brokatpapier-Vorsatz, aus dem Jahre 1692:

Naja, ich habe noch viele weitere gute Vorsätze, aber die zeige ich Ihnen ein andermal bzw. vielleicht erscheint dieses Jahr ja tatsächlich einmal ein Katalog, und da sind die dann drin.

Ja, Herrschaften, glaubt's ihr denn tatsächlich, daß ein Mann mit einer dermassen wüsten und komplexen ("ambivalenten", G. Polt) Vita wie Schreiber dieser Zeilen im Leben auch nur noch den geringsten Vorsatz fassen würde? Etwa, das Rauchen aufzugeben (hoho), 25 Kilogramm abzunehmen (hihi) oder beim Zeitunglesen nicht mehr auf der Standspur zu überholen? Tröööt? Nein, wird er nicht.

Einen wirklich sehr sehr guten Vorsatz habe ich noch auf der Blog-Seite Kulturpixel.de gefunden, die überhaupt einmal zur Lektüre empfohlen sei. Da hat der Herr Bernd-Ingo Friedrich etwas Gutes geschaffen. - Den Vorsatz bilde ich hier einmal ganz ohne Genehmigung ab; beim Anklicken kommen Sie zum dazugehörigen Artikel und erfahren auch gleich noch, was die Herrnhuter -für gute Vorsätze ja notorisch sogar in Form von täglichen Losungen zuständig- so alles trieben.

Wenn ich jemals einen solchen Vorsatz mit aufgeflanschtem Exlibris erstehen kann, dann schenke ich ihn der Kollegin Renate Lempart in Hamburg (die einige ähnliche herzige Objekte, vor allem der Biedermeierzeit, in ihrem Besitz hat und auch verkauft). - Das ist doch nun einmal ein wirklich guter Vorsatz für das Jahr 2011, für das ich Ihnen und Ihren Lieben alles Gute, viel Erfolg und Gesundheit wünsche!

Danke für Ihr Interesse, Ihr Otto W. Plocher

Kommentare:

  1. Martin Achterdiek14. April 2011 um 14:04

    Ja, schön ist das, lieber Kamerad Plocher, aber ist es denn auch alles? Bedenken Sie: Das Jahr wird nicht jünger. Wollen Sie das alles so stehenlassen, auf dass es auch zum nächsten Jahreswechsel noch passt? Oder krempeln Sie jetzt endlich die Ärmel auf und bloggen mal ein bisschen was weg, Sie launische Diva des weltweiten Webs.
    Das letztere hofft innig und mit schönen Grüßen: Ihr Martin Achterdiek

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